Martin Kemp über den mysteriösen Salvator Mundi

 

-Teil 1 Kurze und interessante Fakten

 

-Teil 2 Martin Kemp über den

Salvator Mundi

 

-Teil 3 Quellen

Teil I

Warum Martin Kemp den Salvator Mundi für legitim hält

& Fakten über das Kunstwerk

 

Die im Kunstwerk dargestellte Kugel zeigt die Eigenschaften von Bergkristalls. Dies hinsichtlich der Brechung des Lichts und den charakteristischen Einschlüssen die Bergkristall aufweist. Tatsächlich zeigte Leonardo da Vinci großes Interesse an Mineralien wie Bergkristall. Besonders diejenigen, die optische Effekte aufwiesen.

Die kleinen Einschlüsse im Bergkristall spielen auf die Fixsterne als äußerste Grenzen des Universums an. Außerhalb des Universums steht die Unendlichkeit repräsentiert durch Gott. Ein Ort, den Menschen laut Leonardo nicht erreichen können.

 

- Das Haar erweckt den Eindruck einer lebenden Substanz. Denn Leonardo dachte, dass Wasserwirbel und die Krümmung von Haaren Eigenschaften teilen.

 

-Die subtile anatomische Struktur der zum Segen erhobenen Hand ist korrekt.

 

-Das Gemälde zeigt eine Schärfentiefe. Einige Teile des Gemäldes erscheinen schärfer andere verschwommener, ganz wie es durch das Betrachten von Objekten in der realen Welt beobachtet werden kann. Wir wissen, dass Leonardo die Eigenschaften der Schärfentiefe untersucht hat.

 

-4/5 des Gesamten Werkes von da Vinci sind noch unentdeckt, was bedeutet, dass in Zukunft neue Entdeckungen einschließlich Gemälden und Manuskripten möglich sind.

 

- Das genaue Erstellungsdatum von Salvator Mundi ist unbekannt.

Teil II

Martin Kemp über den Salvator Mundi

 

Wir wissen aus Skizzen, dass da Vinci tatsächlich einen Salvator Mundi plante. Es sind jedoch etwa 20 Versionen bekannt. Warum geht Martin Kemp also davon aus, dass eine von diesen die von Leonardo Da Vinci gemalte ist?

Einer der vielen Hinweise ist, dass die auf dem Bild gezeigte Kugel aus einem bestimmten Halbedelstein besteht. Es ist bekannt, dass da Vinci großes Interesse an Mineralien zeigte, insbesondere an solchen mit optischen Eigenschaften. Bergkristall, zu finden in der Hand des Salvator Mundi, mit seinen charakteristischen Einschlüssen ist eine davon. Es macht die Version, die Kemp für das Original hält, zu etwas Besonderem, da es die einzige ist, die diesen besonderen Edelstein verwendet.

Die kleinen Einschlüsse im Bergkristall sind eine Andeutung auf die Fixsterne im Universum. Jenseits der äußersten Grenzen des Universums steht die Unendlichkeit die laut da Vinci durch Gott repräsentiert wird.

 

Die feinen Details der Haare lassen einen fast fließenden Eindruck entstehen. Da Vinci glaubte, dass die Bewegung von Wasser, insbesondere Wasserwirbel und die von gekräuseltem Haar ähnliche Eigenschaften aufweisen.

Die subtile, aber anatomisch korrekte Struktur der Hand ist ein weiterer Hinweis. Bei einer detaillierten Analyse des Gemäldes wurden Handabdrücke über der rechten Augenbraue gefunden. Ein Nebenprodukt einer von da Vinci verwendeten Technik um eine glattere Farbabstufung zu erzielen. Ganz ausgeschlossen kann es jedoch nicht werden, dass auch jemand anderes diese Technik angewandt haben könnte.

Wie das Werk entdeckt wurde

 

Im April 2005 wurde in Louisiana (New Orleans) ein Bild für eine Online-Auktion eingestellt. Die Farben und Schattierungen wirkten matt. Insgesamt machte es einen unscheinbaren Eindruck. Trotzdem erregte es die Aufmerksamkeit der beiden befreundeten Händler Robert Simon und Alexander Parish. Bis dahin glaubten sie, dass sie nichts weiter als ein ziemlich altes Bild gefunden hatten. Bei der Auktion bezahlten sie 10000 $. Der formelle Eigentümer des Kunstwerks stellte sich als der Möbelhändler Warren E Kuntz heraus, der ebenfalls glaubte, es sei nur von geringem Wert. Dieser kaufte es 1958 für 45 GBP (was etwa 1050 GBP im Jahr 2020 entspricht) als Einzelstück aus einer Kustsammlung . Nachdem Simon die Auktion gewonnen hatte, vertraute er das Werk einem weltbekannten Restaurator in New York an. Dort wurde während des Prozesses klar, dass es stark übermalt war und sich darunter etwas gänzlich anderes befand. Nach der Restaurierung bot ein Konsortium, zu dem auch Alexander Perish gehörte, es der Londons National Gallery an. Nach einer Ausstellung im Jahr 2011 als Treuhänder der Nationalgalerie wurde Salvator Mundi jedoch für 93 Millionen Dollar an Yves Bouvier verkauft. Als Kunsthändler hatte er vor es an eine bestimmte Person zu verkaufen um letztlich Profit zu machen. Diese Person war Dimitri Rybolowlew. Er verkaufte es ihm schließlich für 127,5 Millionen Dollar. Was Rybolowlew nicht wusste war, dass Bouviers Funktion nicht die eines Mittelsmanns zwischen der Nationalgalerie und ihm war. Vielmehr kaufte Bouvier es von der National Gallery und verkaufte es mit großem Gewinn an Rybolowlew. Was folgte, war eine Klage. Rybolowlew beschuldigte Bouvier des Betrugs und es stellte sich heraus, dass er von Bouviers Handlungen so angewidert war, dass er seinen neuesten Besitz bei einer Christy's Auktion für 450 Millionen Dollar einschließlich Gebühren verkaufte.

Der Verbleib

Gerüchten zufolge ging es in den Nahen Osten, da versprochen wurde, dass es Teil der Louvre-Ausstellung in Abu Dhabi sein werde. Was wir jedoch momentan glauben ist, dass das Bild nicht öffentlich gezeigt wird, weil es immer noch eine Debatte darüber gibt, ob das Bild wirklich eines von da Vinci ist. Mit dem Zugang der Öffentlichkeit zum Bild könnte die Untersuchung zumindest teilweise fortgesetzt werden. Und am Ende könnte der Eigentümer viel Geld verlieren, wenn er jemals in Betracht ziehen würde, es zu verkaufen.

 

 

 

Teil III

Quellen

-Mystery of the Salvator Mundi | Art Investments | Showcase

https://www.youtube.com/watch?v=f47-p13bJxE

-Leonardo's Salvator Mundi: Scholarship, Science and Skulduggery

 https://www.youtube.com/watch?v=KIUP8l7HUWI

-Rediscovering Leonardo's Salvator Mundi

https://www.youtube.com/watch?v=VDozBKAFTH0

-The Male "Mona Lisa"?: Art Historian Martin Kemp on Leonardo da Vinci's Mysterious "Salvator Mundi"

blouinartinfo.com (Article is no longer available. You have to try to request it.)

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